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Sonntag, 25. Januar 2009

das Osterhasi ... Geschichte mit ungewissem Ausgang

und noch eine Tiergeschichte. Beginn der Handlung wieder bei meiner Schwiegermutter. Der Übeltäter diesmal allen sehr gut bekannt: ihr lieber Perserkater, der hatte das Häschen irgendwo gefunden und nach Haus geschleppt. Zum Glück hat der Kleine das Ganze unverletzt überstanden. War aber bestimmt total geschockt und verängstigt. Wurde zuerst mal in einen Karton gesetzt, um ihm Begegnungen mit dem zweiten Kater zu ersparen, der auch sofort neugierig auf das kleine Wuschelchen war...die beiden haben sich aber sehr rasch angefreundet. Was macht man jetzt mit so einem kleinen Würmchen?? Aufpäppeln!!
Nur womit ? Beim Tierarzt gab es zuerst nur Schimpfer: Wildtiere dürfen nicht einfach so zu Haus aufgepäppelt werden, das wäre Wilddiebstahl usw.. Er liess sich dann aber doch dazu herab, ein Milchersatzpräperat für Katzenbabies rauszurücken, das man füttern könne. Anfangs bekam das Hasi seine Ration aus einer kleinen Spritze, da schmatzte er so richtig gierig, die war immer im Nu leer. Und die einzige Gelegenheit für Fotos war kurz nach dem Füttern, da putzte er sich immer recht lang sein Gesichtchen. Dann noch kurz zu seiner Ersatzmama kuscheln (mein Lebensgefährte) und nix wie weg. Bei soviel Liebe und Milch gings
ganz schnell mit dem Zunehmen und Wachsen. Gewohnt hat das Hasi in einem großen, hohen Karton. Jeden Tag bekam es frisches Gras, Salatblätter und Löwenzahn. Und als Nachspeise seine Milch im Likörgläschen :-) Am schnellsten sind seine Pfoten und seine Ohren gewachsen, das kleine runde Kuschelchen wurde länger und länger. Auf dem letzten Foto guckt er interessiert beim Saubermachen seiner "Wohnung" zu, er hat ja täglich ganz schön viel Mist gemacht :-) ... Eigentlich wollten wir ihn langsam wieder an die Freiheit gewöhnen und mit einem kleinen Verschlag im Garten beginnen und noch ein Weilchen füttern. Er ist aber sofort in der ersten Nacht aus seinem Verschlag verschwunden. Ich hoffe nur, er ist keinem Jäger übern Weg gelaufen und hatte ein paar schöne Jahre, und Kinder und Enkelkinder

Camillo .. eine Geschichte mit happy end

Beim Aufräumen meiner Festplatte und stöbern in älteren Fotos hab ich das hier gefunden .. und hier ist die Geschichte dazu:
meine Schwiegermutter ist die Güte in Person, sie hat ein grosses Herz für alle. Nur eins mag sie nicht: wenn am frühen Morgen Autos vor ihrem Haus mit laufendem Motor stehen und wildfremde Leute ihren Müll in die Container werfen, die eigentlich nur für die Anrainer gedacht sind. Neugierig ist sie natürlich auch (aber nur ein bissi :-), drum ist sie dann sofort am Fenster. Eines Morgens ärgerte sie sich ganz besonders, da bleibt wieder ein Wagen stehen, der Fahrer macht sich nicht mal die Mühe auszusteigen, auf der Beifahrerseite öffnet jemand die Autotür und stellt einen Karton mitten auf den Bürgersteig vor die Container, knallt die Tür wieder zu und das Auto braust davon. Es war Frühsommer, das Fenster war offen, eigentlich ist es eine sehr wenig befahrene Strasse, es war also gleich wieder ruhig. Und da hörte sie ein klägliches Wimmern aus diesem Karton, ging gleich raus um nachzusehn und fand ein winzig kleines schwarzes Hundebaby in der Schachtel. Unfassbar, hmmm???
Um es kurz zu machen, Polizei und Tierschutzhaus wurden verständigt, ein Tierarzt kam, um das Baby zu untersuchen, Diagnose, gesund, ein Labrador-Mischlingsmännchen, allerhöchstens 2 Monate alt. Das Tierheim hätte den Kleinen sofort aufgenommen, aber diese Vorstellung hat meiner Schwiegermutter nicht behagt. Obs das Mitleid war oder Liebe auf den ersten Blick ? Sie hat ihn sofort ins Herz geschlossen, behalten und aufgepäppelt. Das ist jetzt schon fast 4 Jahre her, inzwischen hat sich Camillo (Name inspiriert von Don Camillo / Fernandel) zu einem 35 kg Pfundskerl ausgewachsen. Für Fremde sieht er fast bedrohlich aus, wenn er die Zähne zeigt und bellt. Wenn er sich zur Begrüßung auf die Hinterpfoten stellt und mir die Vorderpfoten auf die Schulter legt, sind wir in Augenhöhe :-) .. große Hunde mag ich eigentlich gar nicht, aber Camillo ist der gutmütigste grosse Hund, den ich kenne. Sein Frauchen und er sind unzertrennlich, und natürlich wird er nach Strich und Faden verwöhnt.
Der Übeltäter konnte damals nicht ausgeforscht werden, nur so am Rande..
Die Fotos sind aus Camillos ersten paar Wochen beim neuen Frauchen, unser Shorty hat ihm damals bei jeder Gelegenheit beigebracht, was ein Hund so alles wissen muss.. zb abgestandes Wasser aus Blumentopfuntersetzern schmeckt viel besser als frisches aus dem Hundeschüsserl :-) .. oder .. in jungen, liebevoll gezogenen Pflänzchen wälzt es sich viel gemütlicher als auf "normalem" Rasen.

Freitag, 2. Januar 2009

Kuschelmonster...


eigentlich wollte ich ja Privatleben und Familie aus diesem Blog heraushalten, aber eine kleine Ausnahme mache ich: das ist Shorty, ein Maltesermännchen, unser jüngstes Familienmitglied. Er ist als Welpe mit ca. 3 Monaten zu uns gekommen und seither ist er aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken.
Er ist ein richtiges Kuschelmonster, ein Langschläfer, vor 9 Uhr kommt er selten aus seinem Korb. Und den Rest des Tages folgt er seinem Herrchen auf Schritt und Tritt, wenn er mal nicht mit darf, sitzt er wie ein trauriges Häufchen Elend auf dem Balkon und wartet sehnsüchtig, dass sein Herrchen wieder kommt...da trösten auch keine Leckerlis. Und was er wirklich gar nicht mag, ist schön frisiert auszusehen. Er lässts zwar geduldig über sich ergehen, aber dann schüttelt er sich mal so richtig durch und dann ist er selbst wieder mit seinem Aussehen zufrieden :-)